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Cannabinoide

Einerseits wird Cannabis wegen der entspannenden und euphorisierenden Wirkung genommen. Andererseits verursacht Cannabis eine verringerte körperliche Leistungsbereitschaft und demotiviert dich für´sTraining und körperliche Bewegung. Daher wird Cannabis selten zur direkten Leistungssteigerung genutzt. Oft wird Cannabis außerhalb des Trainingsalltags konsumiert, da eine demotivierende Wirkung vor dem Training natürlich nicht erwünscht ist. Übrigens: Cannabinoide gehören laut Gesetz zu den illegalen Drogen und der Umgang mit diesen Substanzen ist gesetzlich nicht erlaubt.

Cannabis ist während der Wettkämpfe verboten, weil es einerseits beruhigend wirken kann und andererseits die Wahrnehmung so beeinflusst, dass es enthemmend wirkt und der Athlet bereit ist, ein größeres Risiko einzugehen. Cannabis ist deshalb in erster Linie wegen der Sicherheitsgefährdung  und für den Selbstschutz während des Wettkampfs für den Sportler aber auch für die Gegner und Mitspieler, verboten.

Die Gefahr für Athleten, die Cannabis zu sich nehmen, liegt in der langen Nachweisbarkeit der Droge im Körper. Eine gerauchte Tüte lange vor einem Wettkampf oder Spiel hat man schnell vergessen - der Körper speichert das THC allerdings, sodass der Wirkstoff in einer dopingrelevanten Konzentration wochenlang nachweisbar ist. Wird man also zufällig bei einem Wettkampf oder Spiel getestet, kann es sein, dass der Urin THC in beträchtlicher Menge enthält- obwohl der Drogenkonsum schon einige Wochen lang her ist. Da Cannabinoide in Wettkämpfen aber verboten sind, wird eine Probe die positiv auf THC getestet wird, Konsequenzen nach sich ziehen.