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Dopingfallen in Lebens-mitteln?

Manchmal sind es ganz normale Nahrungsmittel, in denen verbotene Substanzen versteckt sein können. Mohnsamen enthalten von Natur aus Morphin, ein Betäubungsmittel, das auf der Verbotsliste steht. Normalerweise sollte die Morphin-Konzentration im zum Verzehr geeigneten Mohn so gering sein, dass es nicht zu einem positiven Dopingtest führt. Je nach Art des Mohnsamens und der verzehrten Menge kann es aber in Ausnahmefällen zu erhöhten Morphin-Konzentrationen kommen.  Dazu müsstest du aber schon ein ganzes Blech Mohnkuchen alleine verspeisen. Ein paar Körner Mohn auf deinem Brötchen kannst du unbedenklich genießen.

Dopingfallen können auch asiatische Tees sein. Die Ma-Huang-Pflanze, die in asiatischen Tees  verwendet wird, enthält das verbotene Stimulanz Ephedrin. Vorsichtig sein solltest du auch bei chinesischen Schlankheitstees, die verfälscht sein können mit Oxilofrin oder Methylhexanamin, die auf der Dopingliste stehen.