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Sport und Gesundheit

Gesund leben

Um die Strapazen des Trainings im Leistungssport bewältigen zu können, ist es sinnvoll, die eigene Lebensweise entsprechend vernünftig zu gestalten.

Nur wer körperlich ganz gesund ist, kann im Sport Höchstleistungen erbringen. Neben einer vollwertigen Ernährung kannst du noch einiges mehr tun, um dich gesund zu halten.

Gesund Sport treiben

Mit einem vernünftigen Training lässt sich nicht nur eine Überforderung vermeiden, sondern auch die Leistungsfähigkeit steigern - ganz ohne Doping.

Wer hart trainiert, fordert seinem Körper viel ab. Im Leistungssport ist das unumgänglich, aber es birgt auch die Gefahr der Überforderung. Müdigkeit, Erschöpfungszustände und Schlafstörungen können auftreten und schließlich in einen Leistungsabfall münden.

Tipps für gesundes Training

Um eine Überlastung zu vermeiden, ist es wichtig, nach dem Training ausreichende Erholungspausen einzulegen. In diesen Phasen wird nicht nur die während des Trainings verbrauchte Energie wiederhergestellt, sondern die Kraftreserven werden sogar noch aufgestockt. Der Effekt lässt sich durch einen Saunabesuch nach dem Training noch steigern bzw. beschleunigen. Ruhephasen sind also tatsächlich ein probates Mittel der Leistungssteigerung.

So manche leistungssteigernde Wirkung, die mit EPO, Stimulanzien & Co. beabsichtigt wird, lässt sich auch mit einem konsequenten Aufwärmtraining erzielen:

Die Körpertemperatur steigt um ca. 2 Grad Celsius an.

Blutdruck, Herz- und Atemfrequenz erhöhen sich. Dadurch verbessert sich die Blutzirkulation, und die roten Blutkörperchen können mehr Sauerstoff an das Muskelgewebe abgeben.

Die Dehnfähigkeit von Muskeln, Sehnen und Bändern wird erhöht und damit das Verletzungsrisiko verringert.

Stoffwechselvorgänge werden bis zu 20 Prozent gesteigert und Verdauungsprozesse verlangsamt, sodass dem Körper mehr Energie zur Verfügung steht.

Das Zusammenspiel von Nerven und Muskeln verbessert sich.

Nicht zuletzt hat ein gutes Aufwärmtraining auch eine positive Wirkung auf die Gehirnleistung, da  dieses besser durchblutet wird: Man fühlt sich wacher und ist empfänglicher für Sinnesreize. Das ermöglicht eine höhere Reaktionsgeschwindigkeit und bessere Präzisionsleistungen.

Wird zu häufig oder zu intensiv trainiert und werden nicht genügend Ruhepausen eingelegt, besteht die Gefahr eines sogenannten Übertrainings. Dabei handelt es sich um ein ganzes Bündel möglicher Symptome, die einzeln, aber auch gleichzeitig auftreten können. Die Betroffenen empfinden das Training als anstrengend und ermüdend, die Leistungsfähigkeit sinkt kontinuierlich, und das Immunsystem ist geschwächt. Zudem steigt die Verletzungsgefahr, sodass es oft schon bei geringen Belastungen zu Verletzungen an Sehnen, Bändern und Gelenken kommt. Auch die mentale Verfassung verschlechtert sich: Die Motivation sinkt, Konzentrationsstörungen und sogar Depressionen können auftreten. Eine gefährliche Situation, in der die Verlockung groß ist, zu Doping zu greifen. Damit ist das Problem natürlich nicht gelöst, denn Dopingsubstanzen belasten den Körper zusätzlich und machen alles noch schlimmer. Wirklich helfen kann bei einem Übertraining nur eine längere Erholungsphase, in der entweder gar nicht oder nur in geringem Umfang trainiert wird. Langfristig sollte zusammen mit dem Trainer überlegt werden, ob es sinnvoll ist, die Intensität und Häufigkeit des Trainings zu reduzieren.